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Technik

Eine Theateraufführung ist heute ohne entsprechende technische Ausstattung undenkbar. Erschwerend kommt bei uns hinzu, dass wir keine geeignete festinstallierte Bühne in einem Raum in Sötern haben. Von daher muss die komplette Bühne, das Bühnenbild sowie die Technik vor jeder Aufführung aufgebaut werden, was sehr arbeitsintensiv ist.

Bühnenbild:
Zunächst wird das Bühnenpodest aufgebaut. Hierzu bedienen wir uns handelsüblicher Bühnenteilen in der Größe 1m x 2m, die zu einer Bühne in der Größe 4 x 7 m zusammengestellt werden. Danach wird das Grundgerüst für das Bühnenbild aufgebaut. Für die Wände des Bühnenbildes verwenden wir Stahl-Vierkantrohre, die zu ca. 2m x 1,5m großen Rechteckrahmen verschweißt wurden. Die einzelnen Rahmen werden miteinander verschraubt und so das Grundgerüst für das spätere Bühnenbild erstellt. Auf die Rahmen werden nun Sperrholztafeln geschraubt, die dem jeweiligen benötigten Bühnenbild angepasst werden. Türen, Durchgänge, Zwischenräume etc. können so individuell erstellt werden. Zum Schluss findet die Gestaltung der Wände statt, was mit jeder Menge Farbe, Tapeten sowie Styroporteilen geschieht. Den endgültigen Abschluss der Aufbauarbeiten bildet in jedem Jahr die Installation des Vorhangs. Aufgrund der Kompliziertheit dieser Konstruktion und der erforderlichen Geduld ist diese Aufgabe nur Spezialkräften des Vereins vorbehalten.

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Lichttechnik:

Zur Ausleuchtung der Bühne kommen professionelle Theaterscheinwerfer zum Einsatz. Obwohl die Bühne mit 28 m² relativ klein ist, werden sechs Scheinwerfer zum Ausleuchten benötigt. Bei drei Scheinwerfern handelt es sich um sogenannte Fluter der Marke "Coemar", die, einfach ausgedrückt, letztendlich nichts anderes als etwas größere Baustrahler sind und für die Grundhelligkeit auf der Bühne sorgen. Jeder dieser Fluter hat eine Leistung von 1.000 Watt. Weiterhin kommen drei klassische Theaterscheinwerfer der Marke "Griven" zum Einsatz. Hier ist die Linse variabel verstellbar, so dass man die Scheinwerfer entweder als zusätzliche Fluter oder als Punktstrahler für bestimmte Objekte/Bereiche nutzen kann. Auch diese Scheinwerfer haben je 1.000 Watt Leistung. Insgesamt kommt also eine Lichtleistung von 6.000 Watt zum Einsatz.
Bei Bedarf kommen weitere Lichteffekte wie PAR64 Spotscheinwerfer mit verschiedenen Farbfiltern oder auch das Stroboskop zum Einsatz. Ebenso eine Nebelmaschine. Als Dimmerpack für die Scheinwerfer dient ein störungsarmer "ARENA 602D".

Gesteuert wird die komplette Lichttechnik digital per DMX. Hierzu steht ein 24-Kanal Lichtstellpult zur Verfügung.

Aufgehängt werden die Scheinwerfer an einer 3-Kant-Traverse vor der Bühne. Die Traverse dient gleichzeitig als Aufnehmer für das Führungsseil des Vorhangs (s.o.).

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Tontechnik:

Da es bei der 1. Aufführung aufgrund der Größe des Raumes in den letzten Zuschauerreihen zu Problemen mit dem Verstehen der Schauspieler kam, entschloss man sich bereits seit der 2. Aufführung dazu, Mikrofone zu verwenden. Zunächst kamen drei Raummikrofone der Marke "Shure" zum Einsatz, die an der Traverse befestigt oder direkt im Bühnenbild platziert werden. Um den natürlichen Klang der Stimmen nicht zu verändern, wird die Lautstärke sehr modert gehalten und die gesamte Anlage nur als "Stützanlage" betrieben. So kann auch in den letzten Reihen eine gute Lautstärke erreicht werden, ohne dass sich die Stimmen durch die PA-Anlage als übermäßig "unnatürlich" anhören.

Seit der Aufführung 2012 und dem damit einhergehenden Spielortwechsel in die Mehrzweckhalle kommen Funk-Headsets der Marke "Sennheiser" zum Einsatz. So kann von jedem Schauspieler die Tonabnahme separat erfolgen, was eine hohe Qualität der Sprachübertragung ermöglicht.

Die Einspielung von Geräuschen über die PA-Anlage erfolgt per Computer punktgenau. Ferner kann für weitere Spezialeffekte ein Effektgenerator benutzt werden, welcher die Stimmen in Echtzeit beliebig verstellt (z.B. Roboterstimme der Kommandozentrale bei der Aufführung 2007, Gott-Stimme bei der Aufführung 2012).

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